Nicht alles, was entzückt, ist Kunst

Die Kunst hat diese Woche Basel im Griff. «Art», «Scope», «Photo Basel» und dergleichen mehr locken Kunstsinnige und solche, die es werden wollen, aus Nah und vor allem von Fern heran. Die «Liste» übrigens auch.

Es ist ja kaum zum Sattsehen, was sich an der Jubiläums-Liste heuer im der alten Warteck-Brauerei so ansammelt. Wie kreativ doch die Künstlerinnen und Künstler arbeiten. Es sind auch viele wunderbare und seltene Exemplare von Menschen da, die sich umsehen. Kunst, wo immer man hinblickt.

Aber da muss man glaub ich schon ein bisschen aufpassen. Nicht alles, was einem ins Auge sticht, ist Kunst.

Wer findet die Nicht-Kunst? Ganz schön schwierig, gäll!

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Ein Gedanke zu „Nicht alles, was entzückt, ist Kunst

  1. Es gibt eine längst nicht mehr überschaubare Anzahl von Kunst-, Design- und Vermittlungsdefinitionen – aber unabhängig davon, ob man die vornehmste Aufgabe der Kunst etwa mit Ernst Cassirer darin sieht, unsere sinnliche Wahrnehmungsfähigkeit zu steigern und zu erweitern oder mit Bertolt Brecht darin, dass die Künste zur grössten aller Künste, nämlich der Lebenskunst, beitragen sollen -, die vielleicht grundlegendste Spezifik und Funktion der Künste ist, dass ihre Antworten – stets (weitere Fragen) sind, dass sie das Bestehende, alles, alles Bestehende unablässig befragt, irritiert, verfremdet, unterläuft oder gegen den Strich bürstet.
    In diesem Sinne sind (verkürzt) vielleicht die Zwischenräume das Interessante an den Bildvorschlägen. Dazwischen nisten sich die relevanten Fragen ein.

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